Wissenswertes

BILDERRAHMEN

Der Bilderrahmen ist die äußere Einfassung von Bildern. Bilderrahmen waren ursprünglich architektonischen Charakters und nur bei Altar- und sonstigen Kirchenbildern gebräuchlich. Sie waren teils aus Holz, teils aus Marmor, seltener aus Metall angefertigt. Das Holz wurde bemalt, erst teilweise und zuletzt ganz vergoldet, während der Marmor anfangs bemalt und vergoldet, auch mit farbigen Verzierungen versehen und erst seit dem Ende des 16. Jahrhunderts allgemein weiß gehalten wurde. Im 16. Jahrhundert wurde der Bilderrahmen zunehmend auch für allgemeine dekorative Zwecke verwendet und der frühere architektonische Charakter allmählich aufgegeben. Die Barockkunst des 17. und die Rokokokunst des 18. Jahrhunderts bevorzugten ausschließlich Goldrahmen mit reichen, üppigen Ornamenten in Holzschnitzerei. In den Niederlanden und in Deutschland waren um dieselbe Zeit immer noch schwarze und braune Bilderrahmen, zum Teil mit schmalen Goldleisten an den inneren Seiten, im Gebrauch.

Heute ist der Bilderrahmen ein Massenprodukt und wird industriell in Großserien gefertigt. Die dominierenden Materialien in der Herstellung moderner Rahmen sind Holz, Aluminium und Kunststoff. Daneben sind auch Rahmenlose Bildhalter weit verbreitet. Diese bestehen nur aus einer Glasscheibe, die mit Metallklammern an der Rückwand befestigt ist.

Um die Wirkung von Bildern zu erhöhen und das Bild zu schützen, werden häufig auch zusätzlich zum Rahmen Passepartouts verwendet.

Quelle: http://de.wikipedia.org

 

PASSEPARTOUT

Einerseits kann man ein Passepartout dafür verwenden, um die Betrachtung auf das Bild bzw. Kunstwerk zu richten. Es umrandet das Bild und lässt es nicht zu eng am Rahmen kleben.
Man erlangt dadurch eine schönere und bessere Ausstrahlung des Kunstwerkes.

Andererseits benutzt man ein Passepartout auch zum besseren Einpassen eines Bildes. Denn es kommt oft vor, dass ein Bild nicht genau in den Rahmen passt und so ein hässlicher Rand zwischen Rahmen und Bild entsteht. Mit einem Passepartout wird der Rand geschickt verdeckt.

Eine weitere Aufgabe des Passepartouts ist der Schutz des Kunstwerkes vor Ausdünstungen aus dem Rahmenholz. Das Passepartout bindet die Schadstoffe und sie erreichen das Kunstwerk nicht bzw. in kleinerer Konzentration. Bei einer perfekten Rahmung mit einem Passepartout, entsteht zwischen Rahmen und Passepartout eine Luftkammer.
Mit dieser korrekten Rahmung wird das Werk endgültig Konserviert und geschützt.

 

SCHATTENFUGENRAHMEN

Schattenfugenrahmen sind reine Gemälderahmen, bei denen der Glasfalz fehlt und die aus diesem Grund stets ohne das Bilderglas montiert werden, eine bei Gemälden übliche Praxis. Das einzurahmende Bild wird von vorne in den jeweiligen Schattenfugenrahmen angepasst, wobei zu der Leiste des Bilderrahmens hin ein kleiner Spalt frei gelassen wird, die sogenannte Schattenfuge.

Schattenfugenrahmen für Keilrahmen sind Holz-Rahmen ohne Glas und Rückwand in L-Form. Schattenfugenrahmen bieten eine optimale Präsentationsmöglichkeit für Keilrahmen. Diese Rahmen sind so gearbeitet, dass zwischen Keilrahmen und Innenkante ein Abstand (= Schattenfuge) besteht. Die Bilder erwecken den Eindruck, als würden sie schweben. Die Leinwand bleibt ganz sichtbar und wird effektvoll präsentiert. Der Keilrahmen wird in den Leerrahmen eingelegt und an der Rückseite am Bilderrahmen mit Schrauben fixiert. Die Leerrahmen sind in verschiedenen Holz-Profilen mit unterschiedlichen Farben erhältlich. Weiter unten finden Sie eine Auswahl von unseren Schattenfugenrahmen.