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Verschiedene Glasarten für den Bilderrahmen

Beim Kauf eines Bilderrahmens machen sich die meisten Gedanken darüber, welche Farbe sie gerne hätten, welches Format und welches Material. Nur die wenigsten denken darüber nach, für welches Glas sie sich entscheiden wollen. Dabei gibt es durchaus gravierende Unterschiede bei den verschiedenen Glasarten – nicht nur beim Preis, sondern auch in der Qualität und in der Auswirkung auf die Bilder. Wir stellen Ihnen die unterschiedlichen Bildgläser vor.

 

Welches Glas ist das richtige für meinen Bilderrahmen?

Glas ist nicht gleich Glas. In unseren Bilderrahmen bieten wir je nach Modell unterschiedliche Ausführungen an – vom Normalglas und Kunstglas über Antireflexglas bis hin zum hochwertigen Museumsglas. Für welches Glas Sie sich entscheiden, hängt von verschiedenen Faktoren ab: Welches Bild möchten Sie rahmen – ein Foto oder ein Ölgemälde? Sind die Farben des Bildes eher hell oder dunkel? Hängt das Bild in einem schattigen oder in einem lichtdurchfluteten Raum? Ist das Gemälde in dem Bilderrahmen sehr wertvoll? Nach unserer kleinen Einführung in die „Glaskunde“ werden Sie wissen, welches Glas am besten für welches Motiv/Bild geeignet ist.

 

Warum braucht ein Bilderrahmen eigentlich ein Glas?

Eines vorweg: Nicht jedes Bild benötigt auch ein Glas. Vor allem Fotodrucke oder Gemälde auf Leinwänden kommen häufig ohne eine Glasscheibe aus. Und auch Prints oder Fotodrucke auf gebürstetem Aluminium kommen in einem Leerrahmen ohne Glas bestens zur Geltung. Der Grund: Sowohl die fest auf einen Keilrahmen gespannte Leinwand als auch das harte Alu-Dibond sind sehr formstabil.

Fotos, Poster, Collagen und andere Bilder auf Papier oder Karton etc. verfügen hingegen nicht über diese Stärke. Sie benötigen eine Glasscheibe und eine Rückwand im Bilderrahmen, um auch über lange Zeit fest an ihrem Platz zu bleiben, ohne zu verrutschen oder gar herauszufallen. Das Glas hält das Bild aber nicht nur im Bilderrahmen, sondern schützt es auch vor Schmutz, Staub, Feuchtigkeit, direkter Sonneneinstrahlung und Insekten. Hochwertige Gläser sind zudem mit einem UV-Schutz ausgestattet oder sind so entspiegelt, dass sie störende Reflexionen durch Fenster oder Lampen reduzieren können. Kurzum: Das Glas im Bilderrahmen schützt die Bilder und sorgt dafür, dass wir uns lange an ihnen erfreuen können.

 

Welche Glasarten gibt es?

Ob in der Qualität, in der Funktionalität, in der Wirkung auf die Bilder, in der Stärke oder im Preis, Bildergläser für Rahmen unterscheiden sich zum Teil immens. Deshalb ist es durchaus sinnvoll, sich bewusst für ein bestimmtes Glas zu entscheiden. Bei unseren Rahmen kann man in der Regel zwischen verschiedenen Ausführungen wählen – meistens zwischen Normalglas und Antireflexglas. Für einige besondere Rahmen haben wir aber auch speziellere Gläser im Angebot.

  • Normalglas: Unser Normalglas ist so genanntes Floatglas, das durch eine bestimmte Arbeitstechnik hergestellt wird. Floatglas weist eine deutlich geringere Welligkeit auf als ein herkömmliches Maschinenglas und hat auch keine störenden Unregelmäßigkeiten und Einschlüsse. Dennoch ist es „nur“ ein Standardglas, das mit einem einfachen Fensterglas vergleichbar ist. Für viele Bilder reicht das Normalglas völlig aus. Vor allem der geringe Preis zeigt sich als großer Pluspunkt dieses Glases. Bei hellen Motiven sollte man eventuell auf eine Alternative zurückgreifen, da Normalglas immer einen leichten Grünstich hat. Dieser fällt dem Betrachter kaum auf, kann jedoch bei weißen Bildern die Farben leicht verfälschen. Als weiterer Nachteil erweist sich gerade in hell beleuchteten Räumen, dass das Normalglas nicht entspiegelt ist und Lichtreflexionen erlaubt. Ein höherer Schutz vor UV-Strahlung fehlt ebenfalls.

  • Antireflexglas: Wie der Name schon sagt, handelt es sich bei Antireflexglas um entspiegeltes, dezent mattiertes Glas, das Lichtreflexe deutlich minimiert. Diese etwas teurere Variante empfiehlt sich deshalb besonders bei Bilderrahmen, die von direkter Lichteinstrahlung betroffen sind. 100 prozentig reflexfrei ist dieses Glas jedoch auch nicht. Als Nachteil zeigt sich, dass das Glas aufgrund der mattierten, mikrogeätzten Oberfläche etwas die Schärfe des Bildes nimmt – vor allem dann, wenn zwischen Glas und Bild ein Abstand besteht, zum Beispiel durch ein Passepartout.

  • Kunstglas: Kunstglas besteht aus Acryl, einem hochtransparenten Kunststoff. Dadurch begeistert er mit Bruchsicherheit, was ihn gerade bei öffentlichen Einrichtungen, wie im Kindergarten, in der Schule, in Büchereien oder in Schwimmbädern, aber auch im Kinderzimmer sehr beliebt macht. Darüber hinaus überzeugt Kunstglas mit einem sehr geringen Gewicht. Gerade bei großen Rahmen oder bei Leichtbauwänden ist Kunstglas deshalb die erste Wahl für den Bilderrahmen. Ein weiterer Vorteil: Acryl hat einen fast 100 prozentigen UV-Schutz und ist witterungsbeständig. Unser Kunstglas wurde zudem einseitig mikrogeätzt und wirkt entspiegelnd bei Lichtreflexen. Als Nachteil zeigt sich hingegen, dass Acrylglas deutlich anfälliger für Kratzer ist. Aus diesem Grund befindet sich beim Kauf immer eine Schutzfolie auf beiden Seiten, die vorm Gebrauch entfernt werden muss. Da Kunststoff elektrostatisch wirkt und sich häufig als Staubmagnet entpuppt, sollten Sie die Bilderrahmen also immer vorsichtig und mit einem weichen Lappen reinigen.

  • Museumsglas: Dieses ganz besondere Glas überzeugt mit höchster Funktionalität und Qualität. Wie am Namen erkennbar ist, wird diese Glasart auch in Museen verwendet, um wertvolle Gemälde zu schützen. Denn Museumglas bietet einen UV-Schutz von 70 Prozent und schützt die Bilder auch langfristig vor Verfärbungen. Darüber hinaus reduziert es Lichtreflexionen auf unter 1 Prozent – deutlich mehr als bei einem Antireflexglas. Auch die Technik der Entspiegelung unterscheidet sich vom Antireflexionsglas, bei dem eine Seite mattiert und mikrogeätzt wird. Dies ist beim Museumsglas nicht der Fall. Durch die glatte, veredelte Oberfläche wirkt das Glas nahezu unsichtbar und bildet Kontraste und Farben originalgetreu ab – auch bei der Verwendung eines Passepartouts. Die dauerhaft kratzfeste Beschichtung des Bilderglases überzeugt als weiterer Pluspunkt. Als einziger Nachteil präsentiert sich der Preis, der zwar auch für Privatpersonen erschwinglich ist, jedoch deutlich über dem der anderen Glasarten liegt. Das perfekte Glas für ganz besondere Rahmen und Gemälde!

 

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