In welchen Materialien gibt es Bilderrahmen?

bilderrahmen-material

Bilderrahmen können aus den verschiedensten Materialien bestehen. Um Ihnen den Überblick zu erleichtern, präsentieren wir hier eine Liste mit den Vorteilen der verschiedenen Materialien für Bilderrahmen.

Holz: der Klassiker

Zu den wahren Klassikern zählt der Holzrahmen. Ihn gibt es schon seit Jahrhunderten und dennoch erfreut er sich ungebrochener Beliebtheit. Gerne genommene Holzsorten sind Eiche, Nussbaum, Kirsche und Linde. Aber auch Mahagoni und das afrikanische Paduk kommen an. Wer einen bestimmten Oberflächen- und Farbeffekt erreichen will, kann das Holz zusätzlich beizen oder lasieren. Holz ist einzigartig, weil es natürliches Material ist. Die Wirkung von Farbe und Maserung kann kein anderes Material so schnell nachmachen. Außerdem sind Holzrahmen sehr robust.

Aluminium: das Leichtgewicht

Im vergangenen Jahrhundert ergänzte das Aluminium die Palette der Rahmen-Materialien: Das Leichtmetall eignet sich besonders für große Bilder, die in Holz-Ausführung sehr schwer wären. Trotzdem sind sie extrem dauerhaft. Weil Metall fast nach Belieben geformt werden kann, haben Designer hier viel Freiraum und bieten dem Publikum eine Vielzahl von Rahmenformen an. Noch ein Vorteil von Aluminium ist, dass man seine Oberfläche bearbeiten kann: Erhältlich sind Aluminium Rahmen mit matter, gebürsteter, polierter und eloxierter Oberfläche. 

Metall: zeitlos-elegant

Neben Aluminium werden auch andere Metalle für Rahmen verwendet. Metall bei Bilderrahmen ist meist im schlicht-edlen Design gehalten. Sie sind langlebig und stabil und haben eine zeitlos-elegante Ausstrahlung.

Kunststoff: preisgünstige Vielfalt

Seit einigen Jahrzehnten wird Kunststoff immer beliebter als Material für Bilderrahmen. Es ist leicht, in vielen Farben erhältlich und preisgünstig. Auch die Form ist bei diesem Material variabel. Kunststoff-Rahmen sind meist eine poppige Angelegenheit – gut geeignet für Kinderbilder und Poster

Cliprahmen: überall gern gesehen

Scheinbar ein Widerspruch in sich, aber es gibt auch rahmenlose Rahmen. Das sind Bilderrahmen, die fast nur aus Glas bestehen und an deren Seiten zum Halten des Bildes jeweils ein Metallclip befestigt ist. Deshalb nennt man sie auch Cliprahmen. Sie sind beliebt, weil sie das Auge nicht vom Inhalt des Bildes ablenken. Dieser Look wird gerne für Geschäfts- und Büroräume genommen, ist aber auch oft in Wohnungen zu finden. Cliprahmen können mit Normal- oder Antireflexglas und sogar mit Kunstglas geliefert werden. Bilderrahmen mit Antireflexglas lassen sich gut in Räumen mit starken Lichtquellen aufhängen: Sie erlauben dem Betrachter trotz des möglicherweise störenden Lichtes eine gute Sicht aufs Bild.